Von Yen in Euro: Zwangskonvertierung von Fremdwährungskredit
Vor noch nicht einmal so langer Zeit versuchten die Banken Österreichs im Zuge der Finanz und Kreditkrise noch ihre Kunde zu beruhigen. Nein, eine Zwangskonvertierung von Banken für ungünstige Fremdwährungskredite würde es in der Alpenrepublik nicht geben.
Doch jetzt lichten sich die ersten Nebel, und von den Medien wird nun Erstaunliches berichtet. Eine bestimmte Bank soll nämlich das Versprechen eiskalt gebrochen haben, und weitere Fälle können auch nicht mehr ausgeschlossen werden. Was war genau passiert?
Ein Fremdwährungskredit in japanischen Yen war der betroffenen Bank nicht mehr fein genug. Durch das schlechte Rating einer Bank würden ihre Fremdwährungen immer teurer. Fremdwährungskredite nehmen für diese Kreditinstitute dadurch eine sehr ungünstige Position ein. Eine Lösung für dieses Problem ist schnell gefunden. Der Kredit des Kunden wird einfach in Euro umgewandelt. Ohne Rücksicht auf Verluste. Für den Kunden natürlich.
Doch diese rücksichtslose Vorgehensweise seitens der Banken dürfte nicht ganz gesetzeskonform sein. Konsumentenschützer drohen jedenfalls bereits mit möglichen Schadenersatzforderungen. Garantiert sind Zwangskonvertierungen bei einem schlechten Wechselkurs gegen den Wunsch der Kunden auf jeden Fall moralisch sehr bedenklich.
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